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Externe Schriften

Google Fonts & DSGVO: externe Schriften erkennen und lokal hosten

Werden Google Fonts direkt von Google-Servern geladen, übermittelt der Browser deiner Besucher beim Seitenaufruf die IP-Adresse an Google (USA) — ohne dass dafür eine Einwilligung eingeholt wird. Dieser Punkt ist in Deutschland bekannt geworden und gilt als typischer Abmahn- und Risikofaktor.

Das Risiko

  • Beim externen Laden wird die IP-Adresse an einen US-Anbieter übertragen, in der Regel ohne Einwilligung.
  • Anders als bei vielen Trackern lässt sich das Risiko technisch sauber beseitigen — durch lokales Hosting der Schriften.
  • Häufig binden Themes oder Page-Builder Fonts unbemerkt extern ein.

Wie konfora das erkennt

konfora erkennt extern geladene Google Fonts an ihren Requests und @font-face-Quellen und ordnet sie der Kategorie Externe Schriften zu. Erkannt werden:

  • fonts.googleapis.com
  • fonts.gstatic.com

Was im Report steht

  • Ein Befund „Google Fonts“ mit standardmäßiger Severity kritisch.
  • Belege: die kontaktierten Hosts, Beispiel-Request-URLs, die Anzahl passender Requests und das Vendor-Land (US).
  • Ein Soll-Ist-Hinweis, falls externe Fonts erkannt, in der Datenschutzerklärung aber nicht genannt sind.

Typische Maßnahmen

  • Binde die Schriften lokal ein (self-hosting), sodass beim Seitenaufruf keine Verbindung zu Google entsteht.
  • Prüfe Theme- und Plugin-Einstellungen, die Fonts oft unbemerkt extern nachladen.
  • Wiederhole den Check nach der Umstellung, um sicherzugehen, dass keine externen Font-Requests übrig sind.
Prüfbereich · Externe Schriften

konfora prüft als einen von 16 Bereichen automatisiert, welche Dienste deine Seite lädt, und macht solche Funde im Report sichtbar — als technische Bestandsaufnahme mit konkreter Aufgabenliste, nicht als Rechtsgutachten.

Den schnellen, kostenlosen ersten Eindruck bekommst du im Schnellcheck. Der Report als PDF liegt bei 14,99 € (Einmalkauf, kein Abo); den Zugang bekommst du per Magic-Link an deine E-Mail.

Dieser Beitrag liefert technische Hinweise und mögliche Risiken, keine Rechtsberatung. Für eine verbindliche Einschätzung deiner konkreten Situation wendest du dich an deine Datenschutzbeauftragte oder einen Fachanwalt.