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konfora
Bot-Schutz / Captcha

Google reCAPTCHA & DSGVO: Bot-Schutz datenschutzbewusst einsetzen

Google reCAPTCHA schützt Formulare vor automatisierten Eingaben. Dafür lädt es ein Skript von Google und analysiert das Verhalten der Besucher — teils im Hintergrund (v3). Dabei können Daten an einen US-Anbieter übertragen werden, weshalb der Einsatz datenschutzrechtlich relevant ist.

Das Risiko

  • reCAPTCHA lädt von Google und kann Verhaltensdaten sowie technische Angaben übertragen — als US-Dienst möglicherweise in ein Drittland.
  • Insbesondere die unsichtbare Variante (v3) läuft oft seitenweit mit, nicht nur am Formular.
  • Je nach Einbindung kann der Zugriff auf das Endgerät einwilligungsrelevant sein.

Wie konfora das erkennt

konfora erkennt reCAPTCHA an seinen Lade-Requests und ordnet es der Kategorie Bot-Schutz / Captcha zu. Erkannt werden:

  • www.google.com/recaptcha
  • recaptcha/api.js
  • www.gstatic.com/recaptcha

Was im Report steht

  • Ein Befund „Google reCAPTCHA“ mit standardmäßiger Severity Warnung.
  • Belege: die kontaktierten Hosts, Beispiel-Request-URLs, die Anzahl passender Requests und das Vendor-Land (US).
  • Ein Soll-Ist-Hinweis, falls reCAPTCHA technisch erkannt, aber in der Datenschutzerklärung nicht genannt ist.

Typische Maßnahmen

  • Prüfe, ob reCAPTCHA wirklich seitenweit nötig ist oder nur auf einzelnen Formularen geladen werden sollte.
  • Erwäge datensparsamere Alternativen wie Cloudflare Turnstile oder hCaptcha, die ohne Verhaltensprofile auskommen wollen.
  • Nenne den Dienst und den Anbieter in deiner Datenschutzerklärung und kläre die Rechtsgrundlage mit DSB oder Kanzlei.
Prüfbereich · Bot-Schutz / Captcha

konfora prüft als einen von 16 Bereichen automatisiert, welche Dienste deine Seite lädt, und macht solche Funde im Report sichtbar — als technische Bestandsaufnahme mit konkreter Aufgabenliste, nicht als Rechtsgutachten.

Den schnellen, kostenlosen ersten Eindruck bekommst du im Schnellcheck. Der Report als PDF liegt bei 14,99 € (Einmalkauf, kein Abo); den Zugang bekommst du per Magic-Link an deine E-Mail.

Dieser Beitrag liefert technische Hinweise und mögliche Risiken, keine Rechtsberatung. Für eine verbindliche Einschätzung deiner konkreten Situation wendest du dich an deine Datenschutzbeauftragte oder einen Fachanwalt.