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konfora
Werbung & Conversion-Tracking

Google Ads & Conversion-Tracking unter der DSGVO einordnen

Google Ads misst Conversions und steuert Remarketing über Tags wie das Google-Conversion-Tag und DoubleClick. Diese laden von Google-Servern und verarbeiten personenbezogene Daten für Werbezwecke. Werbe-Tracking gilt datenschutzrechtlich als besonders sensibel.

Das Risiko

  • Conversion- und Remarketing-Tags setzen in der Regel Cookies für Werbezwecke — das löst typischerweise die Einwilligungspflicht aus.
  • Ein berechtigtes Interesse trägt Werbe-Tracking nach überwiegender Auffassung meist nicht.
  • Als US-Dienst kann ein Drittlandtransfer entstehen; ein Laden vor der Einwilligung ist abmahnträchtig.

Wie konfora das erkennt

konfora erkennt Google-Werbe-Tags an ihren Requests und ordnet sie der Kategorie Werbung zu. Erkannt werden u. a.:

  • googleadservices.com
  • doubleclick.net
  • googlesyndication.com

Was im Report steht

  • Ein Befund „Google Ads / Conversion“ mit standardmäßiger Severity kritisch.
  • Belege: die kontaktierten Hosts, Beispiel-Request-URLs, die Anzahl passender Requests und das Vendor-Land (US).
  • Ein Soll-Ist-Hinweis, falls Werbe-Tags technisch erkannt, aber in der Datenschutzerklärung nicht genannt sind.

Typische Maßnahmen

  • Lade Werbe- und Conversion-Tags ausschließlich nach dokumentierter Einwilligung.
  • Nutze Consent Mode konsequent, sodass ohne Zustimmung keine werblichen Cookies gesetzt werden.
  • Dokumentiere die Datenflüsse und den Übermittlungsmechanismus für den US-Transfer.
Prüfbereich · Werbung & Conversion-Tracking

konfora prüft als einen von 16 Bereichen automatisiert, welche Dienste deine Seite lädt, und macht solche Funde im Report sichtbar — als technische Bestandsaufnahme mit konkreter Aufgabenliste, nicht als Rechtsgutachten.

Den schnellen, kostenlosen ersten Eindruck bekommst du im Schnellcheck. Der Report als PDF liegt bei 14,99 € (Einmalkauf, kein Abo); den Zugang bekommst du per Magic-Link an deine E-Mail.

Dieser Beitrag liefert technische Hinweise und mögliche Risiken, keine Rechtsberatung. Für eine verbindliche Einschätzung deiner konkreten Situation wendest du dich an deine Datenschutzbeauftragte oder einen Fachanwalt.